Hörspiele

Freitag 00:00 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel-Studio

Die Enden der Parabel / Gravity"s Rainbow (1/12)(Seit 23.03 Uhr) Nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Pynchon Aus dem Amerikanischen von Elfriede Jelinek und Thomas Piltz Teil 1: Jenseits der Null, Episode 1 bis 5 anschließend: Denis Scheck im Gespräch mit den Amerikanisten Heinz Ickstadt und Hanjo Berressem sowie dem Militärhistoriker Sven Lüken über Thomas Pynchons Roman und den Zweiten Weltkrieg. Mit Musik von Frank Zappa

Freitag 19:00 Uhr rbb Kultur

HÖRSPIEL

"Sie. Du. Ich. Ellen." Von Katharina Schlender Nach dem Film "Unbelehrbar" von Anke Hentschel und Katharina Schlender Mit Jennipher Antoni, Anna Böttcher, Ulrike Krumbiegel, Sammy Ounis, David A.Hamade und Catherine Stoyan Ton: Peter Avar Regie: Judith Lorentz Produktion rbb 2017

Freitag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

ARD Radio Tatort: Tote Mädchen ertrinken nicht Von Ben-Alexander Safier Todesfall in Bremer Ferienparadies Komposition: Andreas Koslik Regie: Janine Lüttmann Produktion: RB 2020 Wiederholung: WDR 5 Sa 17.04 Uhr

Freitag 21:00 Uhr NDR 1 Welle Nord

Von Binnenland und Waterkant - Niederdeutsches Hörspiel

Seker is seker Folge 6: Dat Cabrio Von Hugo Rendler Ins Niederdeutsche übersetzt von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen Jackie Theeßen: Sandra Keck Büroleiter Lorenz Jungbluth: Konstantin Graudus Pelvis, Vertreter für Espressomaschinen: Erkki Hopf Frau Dr. Linne: Katja Brügger Musik: Verena Guido Regie: Hans-Helge Ott RB/NDR 2020 Versicherungsagentin Jackie Theeßen soll kontrollieren, ob ein gewisser Otto Schönfeld wirklich im Krankenhaus liegt, wie er behauptet. Ja, er ist tatsächlich dort und es geht ihm schlecht, sehr schlecht. Und außerdem stellt Jackie fest, dass sie ihn kennt, aus ihren sehr jungen, sehr wilden Jahren. Da interessiert es sie schon, weshalb es ihm denn so schlecht geht. Aber bald wünscht sie sich, sie hätte ihn nie gefragt. Der Autor Hugo Rendler (geboren 1957) absolvierte vor seinem Studium der Mathematik und Philosophie eine Ausbildung als Krankenpfleger. Seit fast 20 Jahren schreibt er überwiegend für den Funk und fürs Theater. Der überzeugte Hutträger lebt als freier Autor in Ihringen am Kaiserstuhl, ist verheiratet und Vater zweier Kinder. 21:00 - 21:05 Uhr Nachrichten für Schleswig-Holstein

Freitag 21:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Nancys "Negro" Von Karl Bruckmaier Musik: Elliott Sharp Regie: Karl Bruckmaier BR 2020 Ursendung Nancy Cunard lächelt auf Fotos nicht - sie starrt einer Welt am Abgrund provozierend und voller Verachtung ins dekadente Gesicht. Sie kennt diese Fratze der großbürgerlichen Fettleber, stammt sie doch aus dem Reeder-Haushalt Cunard, von dem sie sich bereits als Kind angeekelt abwendet. Sie flieht schließlich nach Paris, in Avantgarde-Zirkel um Man Ray, Samuel Beckett, Aldous Huxley, Tristan Tzara oder James Joyce, den sie in ihrem Verlag "The Hours Press" auch herausbringen wird. In Venedig lauscht sie einer dort gestrandeten Jazz-Kapelle, die sich "Eddie South"s Alabamians" nennt. Nancy verliebt sich in den Pianisten Henry Crowder, und es beginnt eine langjährige Liebes- und Arbeitsbeziehung. Die durchscheinend weiße Nancy erinnert sich, schon als Kind von Afrikanern geträumt zu haben: "Die trommeln und tanzen, und ich war eine von ihnen, obwohl immer noch weiß." Gilt ihre Begeisterung anfangs afrikanischer Kunst, so lernt sie durch die Beziehung zu diesem afro-amerikanischen Mann die politische Dimension des alltäglichen Rassismus" in Europa und den USA kennen. Die bekennende Salon-Kommunistin beschließt, ein Standardwerk über schwarze Kultur in Amerika, Europa, den West Indies und Afrika zu kompilieren, das mit Erscheinen jeder Art von weißer Überheblichkeit ein Ende bereiten würde - es beginnt die jahrelange Jagd nach Bildern und Texten, die sie mehrfach um die Welt führt und finanziell ruiniert. 1934 erscheint schließlich das zu teure, zu dicke, zu radikale Buch mit dem Titel: "Negro. An Anthology" - dessen Erstauflage fast gänzlich beim Bombardement Londons durch Nazi-Deutschland verbrannt ist. "Negro" wirkt heute wie das erste Punk-Fanzine der Musik- und Kulturgeschichte. Die Ordnungsprinzipien sind willkürlich, die Qualität der Texte wechselt von Seite zu Seite, die Materialfülle überfordert den heutigen wie den damaligen Leser. Für die im August 2020 erschienene deutsche Ausgabe in der kursbuch.edition traf Karl Bruckmaier aus den Seiten eines Lebenstraums eine Auswahl, die es ermöglicht, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie der bis heute anhaltende Kampf um Anerkennung und Gleichberechtigung sich vor einhundert Jahren angefühlt hat. Im Hörspiel "Nancys "Negro"" treffen die Texte - gebildete Analysen, Erfahrungsberichte, Spirituals, Pamphlete, nie aufgenommene Bluesnummern von mehr als einem Dutzend Autor*innen überwiegend aus der sogenannten "Harlem Renaissance" - auf die Musik von Elliott Sharp und die Stimmen von Tracie Morris und Mykel Banks. Mit Textausschnitten von Gladis Berry Robinson, Bob Scanlon, William Carlos Williams, Countee Cullen, Henry Crowder, John L. Spivak, T. Thomas Gordon Fletcher, William Pickens, Lawrence Gellert, Langston Hughes, Robert Goffin, Nancy Cunard, Zora Neal Hurston, George Antheil, Sterling Brown Karl Bruckmaier, geb. 1956, Autor, Moderator und Hörspielregisseur. Werke unter anderen The Story of Pop (2014). BR-Hörspiele unter anderen Kimako"s Blues People & The Nuyorican Poets Cafe Present (BR 1994), Chronik der Gefühle (von Alexander Kluge, Bearbeitung und Regie, BR 2009), Am Königsweg (von Elfriede Jelinek, Regie, BR 2017), Das neue Alphabet (von Alexander Kluge, Bearbeitung und Regie, BR 2019).

Freitag 22:03 Uhr SWR2

SWR2 Krimi

Tote Mädchen ertrinken nicht ARD Radio Tatort Von Ben-Alexander Safier Regie: Janine Lüttmann Komposition: Andreas Koslik (Produktion: Radio Bremen 2020) Im Ferienparadies Harrier Sand findet man im Sommer eher Urlauber als eine tote Teenagerin. In dem neuen Radio-Tatort aus Bremen müssen sich der Brite Johnathan Brooks und die toughe Kommissarin Yelda Üncan mit einem Todesfall befassen, bei dem lange nicht klar ist, ob es tatsächlich Mord war oder nicht doch ein Suizid. Sie stoßen auf Drogen, Cyber-Mobbing und auf die Liebesgeschichten von Teenagern. Während in der schwülen Hitze des Spätsommers eine komplizierte Ermittlung vonstattengeht, beschäftigt Johnathan gleichzeitig ein ganz anderer "Fall", bei dem er verstörende Details seiner eigenen Familiengeschichte erfährt.

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